SYSTHEMIS unterstützt Caritas und Krebsforschung

SYSTHEMIS unterstützt Caritas und Krebsforschung

Cari­tas Unter­fran­ken und DKFZ

Wie jedes Jahr haben wir auch 2022 im Kreis der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen Vor­schlä­ge gesam­melt und dar­über abge­stimmt, an wen unse­re Weih­nachts­spen­de gehen soll. Dabei fiel die dies­mal geteil­te Ent­schei­dung auf zwei Orga­ni­sa­tio­nen, die in ver­schie­de­nen Berei­chen bewun­derns­wer­te Arbeit leis­ten. Neben dem finan­zi­el­len Aspekt wol­len wir auch den Raum hier nut­zen, um die Emp­fän­ger kurz vorzustellen.

Etwas zurückgeben

Die besinn­li­chen Tage ste­hen vor der Tür und wir wün­schen jedem, dass er sie gesund mit sei­nen Liebs­ten ver­brin­gen kann. Es ist die Zeit des Jah­res, in der wir uns bewusst machen wol­len, dass es Wich­ti­ge­res im Leben gibt als Quar­tals­zah­len, Kun­den­ter­mi­ne und Dead­lines. Wir sind dank­bar, dass es uns und unse­rem Unter­neh­men gut geht und wol­len an die­je­ni­gen den­ken, die gera­de har­te Zei­ten durch­ma­chen. Des­halb wer­den wir auch 2022 mit unse­rer Weih­nachts­spen­de über 600€ Men­schen unter­stüt­zen, die es sich zur Auf­ga­be gemacht haben zu hel­fen und für Ande­re da zu sein.

Caritas in Unterfranken

Im Jahr 2022 wur­den laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt 178.000 woh­nungs­lo­se Men­schen in Deutsch­land in Not­un­ter­künf­ten regis­triert, wobei die Dun­kel­zif­fer deut­lich höher lie­gen dürf­te. Allein in Würz­burg sind der­zeit 750 Men­schen woh­nungs­los. Stei­gen­de Mie­ten und Ener­gie­kos­ten wer­den in unse­rer Gesell­schaft immer mehr zu einem exis­tenz­be­dro­hen­den Pro­blem, das die ohne­hin Schwächs­ten beson­ders schlimm trifft: allein­er­zie­hen­de Müt­ter, Kran­ke, Geflüch­te­te. Wenn wir in die­sen Tagen also aus dem Fens­ter sehen, den ers­ten Schnee bewun­dern und uns eine wei­ße Weih­nacht wün­schen, soll­ten wir immer dar­an den­ken, dass eine war­me Hei­zung im Wohn­zim­mer kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist.

Die Cari­tas Unter­fran­ken unter­stützt Men­schen, die in Woh­nungs­lo­sig­keit leben oder davon bedroht sind. Sie betreibt Bahn­hofs­mis­sio­nen in Würz­burg, Schwein­furt und Aschaf­fen­burg, die Men­schen in ver­zwei­fel­ten Situa­tio­nen als Anlauf­stel­le die­nen. Dort fin­den sie immer jeman­den, der ihnen Hilfs­an­ge­bo­te auf­zeigt, vor­über­ge­hen­de Über­nach­tun­gen ver­mit­telt oder ein­fach nur ein offe­nes Ohr für ihre Nöte hat. In Zusam­men­ar­beit mit der Chris­to­pho­rus Gesell­schaft betreibt sie des Wei­te­ren ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen für Betreu­tes Woh­nen und Wärmestuben.

Wir wün­schen viel Erfolg bei die­ser wich­ti­gen Arbeit und sind sicher, dass unse­re Spen­de bei der Cari­tas Unter­fran­ken in guten Hän­den ist.

Deutsches Krebsforschungszentrum

Die Spen­de an das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum ist uns eine beson­de­re Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Denn auch in der SYSTHE­MIS gibt es Men­schen, die Ange­hö­ri­ge und Freun­de an den Krebs ver­lo­ren haben. Der Kampf gegen die­se grau­sa­me Krank­heit in all ihren Vari­an­ten und Aus­prä­gun­gen ist so wich­tig wie hart und kann gar nicht genug Auf­merk­sam­keit bekommen.

Das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum hat über 3.000 Mit­ar­bei­ter, die sich tag­täg­lich die­ser Auf­ga­be wid­men. In mehr als 100 Abtei­lun­gen und Arbeits­grup­pen wird über Ursa­chen geforscht, an prä­zi­se­rer Dia­gnos­tik gear­bei­tet und Behand­lungs­me­tho­den wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Abtei­lung Krebs­in­for­ma­ti­ons­dienst betreibt Auf­klä­rung über den neu­es­ten Stand der For­schung sowie über Vor­sor­ge­maß­nah­men gegen ver­schie­dens­te Krebs­ar­ten und bie­tet indi­vi­du­el­le Hil­fe für Betroffene.

Die uner­müd­li­chen Bemü­hun­gen des DKFZ, wel­ches bereits zwei Nobel­preis­trä­ger her­vor­ge­bracht hat, gibt einen Hoff­nungs­schim­mer, dass Krebs viel­leicht irgend­wann ein für alle Mal besiegt wer­den kann.

Unse­re letzt­jäh­ri­ge Spen­de ging an das Insti­tut für Oze­an Plas­tik Recy­cling, das sich für die blaue Lun­ge unse­res Pla­ne­ten einsetzt.

SYSTHEMIS on Tour

SYSTHEMIS on Tour

Stra­te­gietage in Bad Reichenhall

Vom 22. Bis zum 24. Sep­tem­ber haben sich SYSTHE­MIS und SYSTHE­MIS Con­sul­ting ins male­ri­sche Bad Rei­chen­hall zurück­ge­zo­gen, um neben gemein­sa­men Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten auch die Zukunft der Unter­neh­men per­spek­ti­visch ins Visier zu neh­men. Ein Erfah­rungs­be­richt vom lehr­rei­chen Stra­te­gie­teil des Ausflugs. 

Aufbruch

Am Tag nach der Ankunft ging es in aller Frü­he am Saal­ach­see vor­bei zum Alm­hof Baum­gar­ten. In einem Tal zwi­schen den grün­be­wach­se­nen Berg­wän­den der Berch­tes­ga­de­ner Alpen gele­gen, bot der Hof eine Abge­schie­den­heit und Idyl­le, die einem den Arbeits­all­tag unwirk­lich fern erschei­nen ließ. Der idea­le Ort also, um mit Abstand und geschärf­ten Sin­nen die ver­gan­ge­nen Jah­re zu reflek­tie­ren und den Blick in die Zukunft schwei­fen zu lassen.

Rückblick und Vision

Bereits vor eini­gen Jah­ren ent­wi­ckel­te die SYSTHE­MIS eine Visi­on für das Jahr 2025. Dar­in ist unter ande­rem als Ziel for­mu­liert, bei zen­tra­len Dienst­leis­tern im Gesund­heits­we­sen als geschätz­ter Part­ner für die prag­ma­ti­sche Reor­ga­ni­sa­ti­on und Auto­ma­ti­on von Geschäfts­pro­zes­sen, für die Bera­tung zu IT-Stra­te­gien, für die Unter­stüt­zung bei her­aus­for­dern­den IT-Pro­jek­ten sowie in der Umset­zung von indi­vi­du­el­len Soft­ware­lö­sun­gen wahr­ge­nom­men zu wer­den. Stef­fen Hock stell­te an anhand ver­schie­de­ner Pro­jekt­er­geb­nis­se und posi­ti­vem Kun­den-Feed­back dar, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind, das Ziel zu erreichen.

Er hob dabei mit Ver­weis auf die Grün­dung der SYSTHE­MIS Con­sul­ting her­vor, wie gut gera­de die Spe­zia­li­sie­rung in den ein­zel­nen Berei­chen schon heu­te vor­an­ge­schrit­ten ist. Die Neu­grün­dung ermög­licht der SYSTHE­MIS die Fokus­sie­rung auf ihr Kern­ge­schäft, die Soft­ware­ent­wick­lung, wäh­rend gleich­zei­tig das Unter­neh­mens­pro­fil in der Bera­tung wei­ter geschärft wer­den konnte.

Doch auch die Fra­ge nach dem „wie“ spiel­te in der Visi­on eine nicht uner­heb­li­che Rol­le. Um den Anfor­de­run­gen der Kun­den gerecht wer­den zu kön­nen, sind ein gro­ßes Enga­ge­ment und Freu­de an der Arbeit uner­läss­lich. Wie gehen wir also mit­ein­an­der um, um unse­re Zie­le zu errei­chen? Stef­fen Hock zeig­te sich zufrie­den, wie gut die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen die immer neu­en Auf­ga­ben und das kon­ti­nu­ier­li­che Wachs­tum trotz (oder gera­de wegen?) stets neu­er Her­aus­for­de­run­gen in den letz­ten Jah­ren bewäl­tigt haben. Er lob­te beson­ders das Mit­ein­an­der, die posi­ti­ve und empa­thi­sche Team­ar­beit, ohne die die Erfol­ge nicht mög­lich gewe­sen wären. Dabei ver­schwieg er nicht, dass es auch Momen­te der Span­nung in Pro­jek­ten gab, dass nicht immer alle Abläu­fe geschmei­dig ablie­fen, dass die SYSTHE­MIS als Unter­neh­men noch ler­nen kann. Ler­nen, sich auf die eige­nen Stär­ken zu besin­nen, ruhi­ger zu wer­den, und Kon­so­li­die­rung sowie Stan­dar­di­sie­rung wei­ter voranzutreiben.

Ganzheitliche Beratung

Als nächs­tes ergriff SYSTHE­MIS Con­sul­ting-Vor­stand und Geschäfts­füh­rer Mar­cel Schlü­ter das Wort. Er erin­ner­te sich an die Grün­dung des noch jun­gen Able­gers der Prof. Thome Grup­pe und die dama­li­gen Über­le­gun­gen der Ver­ant­wort­li­chen und reflek­tier­te dabei auf die Grün­dungs­idee der SYSTHE­MIS Con­sul­ting: ein Unter­neh­men, das sich auf Bera­tung, Abläu­fe, Auf­bau, Schnitt­stel­len, Kom­mu­ni­ka­ti­on im orga­ni­sa­to­ri­schen Kom­plex von Unter­neh­men kon­zen­triert. Ein Unter­neh­men, das eine Exper­ti­se dafür bereit hält, wie sich Orga­ni­sa­tio­nen ver­än­dern und anpas­sen kön­nen, sowohl pro­zes­su­al als auch im Hin­blick auf den Men­schen in der Orga­ni­sa­ti­on. Damit ergänzt sie das tech­nisch-fokus­sier­te Know-how der Mut­ter­ge­sell­schaft. Vor genau 631 Tagen, so führ­te Mar­cel Schlü­ter aus, wur­de die SYSTHE­MIS Con­sul­ting gegrün­det, heu­te hat sie fünf Mit­ar­bei­ter: und zwar genau die fünf Men­schen, die für die­se Her­aus­for­de­run­gen gebraucht wer­den, ergänz­te er stolz.

Und so ging sein Blick nach vor­ne auf die anste­hen­den Auf­ga­ben: neben der Arbeit für die Bestands­kun­den der SYSTHE­MIS AG hat sich „die Con­sul­ting“ bereits einen eige­nen Kun­den­be­stand auf­ge­baut und ist dem Ziel, sich als Mar­ke mit ihrem ganz­heit­li­chen Bera­tungs­an­satz zu eta­blie­ren, ein gro­ßes Stück näher­ge­kom­men. Für 2023 ste­hen nun auch neue The­men an: so soll unter ande­rem der Bereich IT-Ser­vice­ma­nage­ment wei­ter aus­ge­baut werden.

Im Team

Nach abschlie­ßen­den Wor­ten des Vor­stands­vor­sit­zen­den, Dr. Chris­ti­an Schnei­der, bega­ben sich die Mit­ar­bei­ter in eine Grup­pen­ar­beit. Auf­bau­end auf dem bis­her Gehör­ten ging es dar­um, die ver­schie­de­nen Rol­len in den Unter­neh­men detail­liert und ver­ständ­lich her­aus­zu­ar­bei­ten, und auf Pla­ka­ten dar­zu­stel­len. Ziel war es, die Arbeits­ab­läu­fe der Kol­le­gen bes­ser ken­nen­zu­ler­nen, sowohl auf inhalt­li­cher Ebe­ne, als auch in Bezug­nah­me auf Abhän­gig­kei­ten, Schnitt­stel­len und Gemeinsamkeiten. 

Und über Gemein­sam­kei­ten haben alle viel gelernt an die­sem Tag, vom Seni­or Dev-Ops über die Pro­zess­be­ra­te­rin bis zur Aus­zu­bil­den­den. So nahm das Kol­le­gi­um vie­le wert­vol­le Ergeb­nis­se mit nach Hau­se, mit denen nun suk­zes­si­ve wei­ter­ge­ar­bei­tet wird, um die gemein­sa­me Visi­on in jeder Hin­sicht zu erfüllen.

Die DSGG zu Gast in Würzburg

Die DSGG zu Gast in Würzburg

Konsultation der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik

Das son­ni­ge Würz­burg war am 23. Und 24. Juni Tagungs­ort der 16. Kon­sul­ta­ti­on der Deutsch-Schwei­ze­ri­schen Gesell­schaft für Gesund­heits­po­li­tik (DSGG). Mit dabei waren als Gast­red­ner auch meh­re­re Reprä­sen­tan­ten der Prof. Thome Gruppe.

Die DSGG sorgt mit jähr­li­chen Kon­sul­ta­tio­nen sowie der Publi­ka­ti­on von Fach­ar­ti­keln für den Aus­tausch zwi­schen deut­schen und schwei­ze­ri­schen Exper­ten aus dem Gesund­heits­we­sen. Die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung stand unter dem Leit­the­ma „Epi­de­mien – sind wir dar­auf vor­be­rei­tet?“, und fand in den Räum­lich­kei­ten des Wein­guts Juli­us­spi­tal statt.

Nach einem klei­nen Mit­tags­im­biss eröff­ne­te Her­bert Rebscher, von 2005 bis 2016 Vor­stands­vor­sit­zen­der der DAK-Gesund­heit und nun Prä­si­dent der DSGG, das Pro­gramm in der Zehnt­scheu­ne mit einer volks­wirt­schaft­li­chen Ana­ly­se der The­ma­tik. Es folg­ten nam­haf­te Red­ner aus ver­schie­de­nen rele­van­ten Berei­chen der Poli­tik, Wirt­schaft und des Gesund­heits­we­sens, die das drän­gen­de The­ma Epi­de­mien jeweils aus deut­scher und schwei­ze­ri­scher Per­spek­ti­ve beleuchteten.

Prof. Dr. Rai­ner Thome, sowie Stef­fen Hock, Vor­stand der SYSTHE­MIS AG, beschlos­sen den ers­ten Abend mit ihrem gemein­sa­men Vor­trag „Les­sons lear­ned – Kon­zep­te für die Zukunft aus Sicht der Wis­sen­schaft und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie“. Prof. Thome gab dar­in Ein­bli­cke in die Phi­lo­so­phie sei­ner Unter­neh­mens­grup­pe. Anhand ver­schie­de­ner Bei­spie­le aus der Geschich­te der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie wider­sprach er der weit­ver­brei­te­ten Annah­me, gro­ße Ver­än­de­run­gen ent­stün­den aus­schließ­lich sprung­haft, auf­grund äuße­ren Drucks. Er hob her­vor, dass viel­mehr die kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sung an äuße­re Gege­ben­hei­ten der Schlüs­sel zur Ent­wick­lung zeit­ge­mä­ßer Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie sei. Dies­be­züg­lich beant­wor­te­te er die Leit­fra­ge der Tagung mit: „Nein – Les­sons NOT learned.“

Stef­fen Hock berich­te­te dar­auf auf­bau­end von sei­nen lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen in Pro­jek­ten des Gesund­heits­we­sens. Er beschrieb den auch 2022 im Gesund­heits­we­sen immer­noch typi­schen Ver­lauf eines Digi­ta­li­sie­rungs-Pro­jekts als linea­ren Pro­zess, bei dem nöti­ge Ver­än­de­run­gen meist erst sehr spät im Pro­zess umge­setzt wer­den und regel­mä­ßig erheb­li­che Mehr­kos­ten ver­ur­sa­chen. Dem­ge­gen­über stell­te er das evo­lu­tio­nä­re Vor­ge­hen, wo von Beginn an regel­mä­ßig Pro­jekt­er­geb­nis­se erstellt und review­ed wer­den, um durch regel­mä­ßi­ges Feed­back früh­zei­tig Ände­rungs­be­dar­fe zu erken­nen und ein­ar­bei­ten zu kön­nen. Die Pan­de­mie skiz­zier­te er als Fluch und Segen zugleich: Einer­seits wur­de ein Umden­ken ange­sto­ßen, da bei vie­len Maß­nah­men ein lan­ger Vor­lauf nicht mög­lich war und die Ver­ant­wor­tungs­trä­ger qua­si zum evo­lu­tio­nä­ren Vor­ge­hen gezwun­gen wur­den, ande­rer­seits müs­se das Vor­ge­hen nun in der Pra­xis fest ver­an­kert und ein­ge­übt wer­den, um auf kom­men­de Epi­de­mien vor­be­rei­tet zu sein.

Am zwei­ten Tag stand nach wei­te­ren Vor­trä­gen und dem offi­zi­el­len Abschluss noch eine Stadt­füh­rung an. Auch hier kamen Ver­tre­ter der PTG zu Wort: Frank Lin­ne­berg (Vor­stand in der Admi­nis­tra­ti­on Intel­li­gence) und Prof. Dr. Edu­ard Ger­hardt (IBIS Prof. Thome AG) zeig­ten den Teil­neh­mern bei son­ni­gem Wet­ter his­to­ri­sche Plät­ze Würz­burgs und berich­te­ten über Licht und Schat­ten in der Stadt­ge­schich­te. Vor der Mari­en­ka­pel­le am obe­ren Markt­platz beka­men die Gäs­te anhand alter Foto­gra­fien und Kar­ten Ein­bli­cke in die archi­tek­to­ni­sche Geschich­te der Würz­bur­ger Innen­stadt. Über den Dom ging es abschlie­ßend zur Alten Main­brü­cke, wo die Teil­neh­mer der 16. Kon­sul­ta­ti­on der DSGG die Tagung bei einer ent­spann­ten Main-Schiff­fahrt nach Veits­höch­heim aus­klin­gen ließen.

SYSTHEMIS ist kununu Top-Company 2022

SYSTHEMIS ist kununu Top-Company 2022

Auszeichnung für Mitarbeiterzufriedenheit

Seit 2015 ver­gibt kununu, eines der füh­ren­den Arbeit­ge­ber­por­ta­le Euro­pas, jähr­lich das Top Com­pa­ny-Sie­gel an Unter­neh­men mit beson­ders hohen Mit­ar­bei­ter­be­wer­tun­gen. Mit einer Durch­schnitts­be­wer­tung von 4,5 und einer Wei­ter­emp­feh­lungs­quo­te von 100% gehört die SYSTHE­MIS AG 2022 dazu. 

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Der Score von kununu ist rein daten­ba­siert und beruht auf den authen­ti­schen Bewer­tun­gen von Mit­ar­bei­tern. Die Benut­zer der Platt­form kön­nen Arbeit­ge­ber in den Kate­go­rien Unter­neh­mens­kul­tur, Arbeits­um­ge­bung, Viel­falt, sowie Kar­rie­re und Gehalt bewer­ten. In jeder Kate­go­rie sind maxi­mal 5 Ster­ne zu ver­ge­ben. Wäh­rend der Durch­schnitt in der IT-Bran­che Deutsch­lands, Öster­reichs und der Schweiz bei 3,8 liegt, gehört die SYSTHE­MIS AG mit 4,5 Ster­nen zu den obers­ten 5%.

 

Vor­stand Stef­fen Hock bedeu­tet die Aus­zeich­nung viel: „Damit ‚Men­schen an ers­ter Stel­le‘ nicht nur ein leb­lo­ser Slo­gan ist, arbei­ten wir kon­ti­nu­ier­lich an Ver­bes­se­run­gen zu Kul­tur, Orga­ni­sa­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Ich freue mich, dass das posi­ti­ve Feed­back, wel­ches die Füh­rungs­kräf­te im Innen­ver­hält­nis erfah­ren, über kununu auch den Men­schen sicht­bar wird, die noch nicht die Chan­ce hat­ten, in der SYSTHE­MIS zu arbeiten.“

Beim Stö­bern durchs Unter­neh­mens­pro­fil fällt auf, wie abwechs­lungs­reich die Bewer­tun­gen aus­fal­len: gelobt wer­den das sozia­le Enga­ge­ment des Unter­neh­mens, die fla­chen Hier­ar­chien, die Viel­fäl­tig­keit der Pro­jek­te, der Zusam­men­halt im Kol­le­gi­um, aber auch fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und Ver­ein­bar­keit von Stu­di­um und Arbeit. Auch attes­tie­ren die Mit­ar­bei­ter SYSTHE­MIS eine moder­ne Unter­neh­mens­kul­tur, deut­lich über dem Branchendurchschnitt.

Caro­lin Lei­meis­ter aus der Per­so­nal­ab­tei­lung möch­te die­ses Ergeb­nis aller­dings nicht nur an der Unter­neh­mens­füh­rung fest­ma­chen: „Es erfüllt uns mit Stolz, dass die Arbeit bei SYSTHE­MIS so posi­tiv und moti­vie­rend wahr­ge­nom­men wird. Aus Sicht der Human Resour­ces kann ich sagen, dass die Mit­ar­bei­ten­den selbst einen gro­ßen Anteil an einem guten Betriebs­kli­ma haben. Des­halb geben wir das Lob ger­ne zurück: Ihr seid ein tol­les Team und es macht jeden Tag aufs Neue Spaß, mit euch zu arbeiten!“

SYSTHEMIS AG gewinnt Beratungsrahmenvertrag der MD-IT bis 2026

SYSTHEMIS AG gewinnt Beratungsrahmenvertrag der MD-IT bis 2026

Pressemitteilung

Auch in den kom­men­den vier Jah­ren wird die SYSTHE­MIS AG an der Imple­men­tie­rung und Betreu­ung einer ein­heit­li­chen Bran­chen­soft­ware der medi­zi­ni­schen Diens­te sowie an wei­te­ren Pro­jek­ten der Digi­ta­li­sie­rung des Gesund­heits­we­sens mitwirken.

Würz­burg – 11.05.2022

Die Medi­zi­ni­schen Diens­te (MD) haben den gesetz­li­chen Auf­trag, die Kran­ken- und Pfle­ge­kas­sen in medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Fra­gen zu bera­ten und zu unter­stüt­zen. Bei den MD arbei­ten Fach­leu­te aus allen Berei­chen des Gesund­heits­we­sens als Gut­ach­ter bei der Beur­tei­lung der Qua­li­tät von Unter­su­chun­gen, Behand­lun­gen und Pfle­ge­leis­tun­gen nach dem aktu­el­len Stand von Medi­zin und Pflege.

Seit 2017 arbei­tet die MD-IT GmbH, ein Gemein­schafts­un­ter­neh­men der 15 Medi­zi­ni­schen Diens­te und der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Knapp­schaft-Bahn-See, an der Imple­men­tie­rung der ein­heit­li­chen Bran­chen­soft­ware MDcon­nect für die Medi­zi­ni­schen Diens­te. Die SYSTHE­MIS AG gewann im Zuge des­sen 2018 einen 4‑jährigen Bera­tungs­rah­men­ver­trag. SYSTHE­MIS unter­stütz­te die MD-IT in den fol­gen­den Jah­ren bei der Erstel­lung von Leis­tungs­be­schrei­bun­gen zur Aus­schrei­bung von Stan­dard­pro­duk­ten, bei der Ver­fei­ne­rung von Anfor­de­run­gen und tech­ni­schen Lösungs­kon­zep­ten in der Bran­chen­soft­ware, sowie bei der inhalt­li­chen und tech­ni­schen Bewer­tung von Chan­ge Requests.

Mit dem geplan­ten Aus­lau­fen die­ses Rah­men­ver­trags hat­te MD-IT die Leis­tun­gen neu aus­ge­schrie­ben. Die SYSTHE­MIS AG bekam dabei den Zuschlag, in den Berei­chen IT-Manage­ment, IT-Bera­tung, IT-Betrieb, IT-Pro­jekt­ma­nage­ment und IT-Archi­tek­tur für die MD-IT tätig zu sein. Dies ermög­licht den IT-Exper­ten von SYSTHE­MIS, ihre Bera­tungs­tä­tig­keit für die nächs­ten vier Jah­re umfas­send fort­zu­füh­ren. Das Auf­ga­ben­feld umfasst unter ande­rem die Bera­tung in den Berei­chen E‑Health, im IT-Betrieb von Appli­ka­tio­nen, beim Daten­aus­tausch der medi­zi­ni­schen Diens­te sowie bei Anpas­sun­gen der MD-spe­zi­fi­schen Betriebs­in­fra­struk­tur im Rah­men von Digi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben. Des Wei­te­ren unter­stützt SYSTHE­MIS die MD-IT mit Work­shops bei der Ein­ar­bei­tung der tech­ni­schen Mit­ar­bei­ter in die IT-Lösun­gen der ver­schie­de­nen Soft­ware­lie­fe­ran­ten. Die Leis­tun­gen wer­den part­ner­schaft­lich mit den ver­bun­de­nen Unter­neh­men, der ades­so SE, Frei­ha­fen IT GmbH sowie der SYSTHE­MIS Con­sul­ting AG und der Secu­re Cloud Ser­vices GmbH erbracht. Damit ist eine umfas­sen­de Unter­stüt­zung der MD-IT in allen Auf­ga­ben­ge­bie­ten des Fach­lo­ses möglich.

Bereichs­lei­ter Fal­co Win­schel sieht der wei­te­ren Zusam­men­ar­beit opti­mis­tisch und moti­viert entgegen:

»Wir sind glück­lich, mit star­ken Part­nern und unse­rer Exper­ti­se in den Berei­chen Tech­ni­sche Bera­tung, E‑Health und Daten­aus­tausch wei­ter an den Zukunfts­pro­jek­ten der Gemein­schaft der Medi­zi­ni­schen Diens­te mit­wir­ken zu kön­nen und sind dank­bar für das in uns gesetz­te Vertrauen.«

Die SYSTHE­MIS AG ist seit ihrer Grün­dung 2009 als Bera­tungs- und Imple­men­tie­rungs­part­ner in den Berei­chen Organisations‑, Prozess‑, IT-Bera­tung und Soft­ware­ent­wick­lung aktiv. Der Kun­den­kreis der SYSTHE­MIS AG setzt sich vor­ran­gig aus Behör­den, Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern und Orga­ni­sa­tio­nen aus dem gesetz­li­chen Gesund­heits­we­sen zusam­men. Der pro­fes­sio­nel­le Umgang mit „Beson­der­hei­ten“ von Pro­jek­ten im poli­tik­na­hen Umfeld stellt dabei eine Kern­kom­pe­tenz dar. Dar­über hin­aus zäh­len auch pri­vat­wirt­schaft­li­che Unter­neh­men zu den Kun­den der SYSTHE­MIS AG, so dass die Bera­ter ihre Erkennt­nis­se aus den unter­schied­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tu­ren zum Woh­le aller Auf­trag­ge­ber zusammenbringen.
Die Secu­re Cloud Ser­vices GmbH ist der Betriebs­dienst­leis­ter und IT-Part­ner aller Unter­neh­men der Prof. Thome Grup­pe (PTG). Die SCS beschäf­tigt Exper­ten für IT-Infra­struk­tu­ren, Cli­ent-Manage­ment und Appli­ka­ti­ons­be­trieb. Das Admi­nis­tra­ti­ons-Team der SCS betreut klas­si­sche IT-Infra­struk­tu­ren vom Cli­ent, über Ser­ver, zu Netz­wer­ken bis hin zu IKT-Infra­struk­tu­ren und setzt dabei im Ser­vice jeder­zeit auf eine hohe Inter­ak­ti­on zwi­schen Admi­nis­tra­ti­on und End­an­wen­der. Das Hos­ting-Team erstellt vir­tu­el­le Betriebs­in­fra­struk­tu­ren auf Basis von Vir­tu­al Pri­va­te Cloud Stacks und betreibt dar­in on-pre­mi­se Lösun­gen für Kun­den des öffent­li­chen Sektors.
Die SYSTHE­MIS Con­sul­ting AG ist ein Toch­ter­un­ter­neh­men der SYSTHE­MIS AG. Sie wur­de aus­ge­glie­dert, um den zuneh­men­den Anfor­de­run­gen der Kun­den gerecht zu wer­den, eine Ver­bin­dung aus tech­ni­scher Exper­ti­se zu IT-Betrieb bzw. Soft­ware­ent­wick­lung und metho­di­scher Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­ti­ons­ver­än­de­rung anzu­bie­ten. Mit der Ver­knüp­fung aus IT und Orga­ni­sa­ti­on bie­tet sie ganz­heit­li­che Digi­ta­li­sie­rungs-Unter­stüt­zung aus einer Hand an. Die SYSTHE­MIS Con­sul­ting AG berei­chert auch die Fir­men­grup­pe um Prof. Dr. Rai­ner Thome mit ihren ins­ge­samt mehr als 200 Mit­ar­bei­tern um neue Kom­pe­ten­zen in Berei­chen wie Stra­te­gie­be­ra­tung, Chan­ge-Manage­ment, Coa­ching, Rei­fe­grad-Ana­ly­sen und Fach­wis­sen in Pro­zes­sen des Gesundheitswesens.
ades­so SE ist einer der füh­ren­den IT-Dienst­leis­ter im deutsch­spra­chi­gen Raum und kon­zen­triert sich mit Bera­tung sowie indi­vi­du­el­ler Soft­ware­ent­wick­lung auf die Kern­ge­schäfts-pro­zes­se von Unter­neh­men und öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen. Die Stra­te­gie von ades­so beruht auf drei Säu­len: einem umfas­sen­den Bran­chen-Know-how der Mit­ar­bei­ten­den, einer brei­ten, her­stel­ler­neu­tra­len Tech­no­lo­gie­kom­pe­tenz und erprob­ten Metho­den bei der Umset­zung von Soft­ware­pro­jek­ten. Das Ergeb­nis sind IT-Lösun­gen, mit denen Unter­neh­men wett­be­werbs­fä­hi­ger wer­den. Zu den Kern­bran­chen von ades­so zäh­len Versicherungen/Rückversicherungen, Ban­ken und Finanz­dienst­leis­tung, Gesund­heits­we­sen, Lot­te­rie, Ener­gie­ver­sor­gung, öffent­li­che Ver­wal­tung, Auto­mo­ti­ve, Ver­kehrs­be­trie­be und Handel.
FREI­HA­FEN IT GmbH unter­stützt als IT-Bera­tungs­un­ter­neh­men ihre Kun­den in den Berei­chen Digi­ta­li­sie­rung, Stra­te­gie­pla­nung, Pro­jekt­ma­nage­ment und Pro­zess­op­ti­mie­rung. Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung auf Basis tech­no­lo­gi­schen Wis­sens, Markt­kennt­nis und Ver­ständ­nis von Pro­zess­ab­läu­fen, sind die Grund­säu­len des FREIHAFENs. 

Kun­den des FREI­HA­FENs sind: Kran­ken­kas­sen, Medi­zi­ni­sche Diens­te, Abrech­nungs­zen­tren, Kran­ken­häu­ser, Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten, Lan­des­be­hör­den und Kom­mu­nen, Lebens- und Sach­ver­si­che­run­gen, IT- und Prozess-Dienstleister. 

Die Unab­hän­gig­keit von Soft­ware­an­bie­tern und deren Pro­duk­ten erlaubt dem FREI­HA­FEN gezielt den Fokus auf die best­mög­li­che Bera­tung aus­zu­rich­ten. Weit über die Gren­zen stan­dar­di­sier­ter Kon­zep­te ent­ste­hen Lösun­gen – auch mit unkon­ven­tio­nel­len Ansät­zen. Eben Pro­zess­op­ti­mie­rung ohne Grenzen!

Gesundheit mit System

Gesundheit mit System

VORSTANDSMITGLIED STEFFEN HOCK ÜBER DAS HERZENSTHEMA DER SYSTHEMIS AG

Nie war das The­ma Gesund­heit so prä­sent und wich­tig wie heu­te. Im Ange­sicht einer welt­wei­ten Pan­de­mie ste­hen wir als Gesell­schaft vor grund­sätz­li­chen Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen: Wie sieht ein Gesund­heits­sys­tem der Zukunft aus, das an den Bedürf­nis­sen der Men­schen ori­en­tiert ist? Wie kann die Digi­ta­li­sie­rung einen posi­ti­ven Bei­trag zu die­sem Wan­del leis­ten? Und wel­che Rol­le spielt die Gesund­heit in einem Unter­neh­men, das aktiv an die­sem Wan­del mitwirkt? 

Die SYSTHE­MIS AG ist spe­zia­li­siert auf IT-Bera­tung und Soft­ware­ent­wick­lung. Dabei arbei­tet sie schwer­punkt­mä­ßig für Kun­den aus dem Gesund­heits­we­sen. Wie kam es zu die­ser Ausrichtung? 

Die SYSTHE­MIS AG wur­de 2010 – als damals jüngs­ter Spross der Prof. Thome Grup­pe – gegrün­det, um eine sie­ben Jah­re alte Stan­dard­an­wen­dungs­soft­ware im Beschaf­fungs­be­reich unter neu­er Lei­tung vor­an­zu­trei­ben. Mit dem Pro­dukt wur­de auch das erfah­re­ne Team aus Ent­wick­lern, Archi­tek­ten und Pro­jekt­lei­tern in die SYSTHE­MIS über­nom­men. Kur­ze Zeit spä­ter, in 2012, beka­men wir die Chan­ce, ein Ange­bot auf ein Soft­ware-Ana­ly­se-Pro­jekt im Umfeld der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen abzu­ge­ben. Wir konn­ten die lang­jäh­ri­ge Exper­ti­se unse­rer Mit­ar­bei­ter und unse­re Erfah­rung in Poli­tik-nahen Ent­wick­lungs­pro­jek­ten dar­stel­len und beka­men den Zuschlag. Offen­bar konn­ten wir bereits mit dem ers­ten Auf­trag über­zeu­gen, sodass wir bis heu­te Pro­jek­te für die­sen Kun­den durch­füh­ren dür­fen. Inhalt­lich war bereits mit dem ers­ten Kon­takt das Inter­es­se an IT-Pro­jek­ten im Gesund­heits­we­sen geweckt. Die Mög­lich­keit, direkt und indi­rekt an der Digi­ta­li­sie­rung von Geschäfts­pro­zes­sen im Gesund­heits- und Sozi­al­ver­si­che­rungs­we­sen mit­zu­wir­ken, die nahe­zu jede Bun­des­bür­ge­rin und jeden Bun­des­bür­ger betref­fen, moti­viert uns bis heute.

Wor­in liegt die beson­de­re Exper­ti­se der SYSTHEMIS?

Der archi­tek­to­ni­sche Fokus von SYSTHE­MIS-Ent­wick­lern liegt auf der Umset­zung von Appli­ka­tio­nen mit Web­front­end und pro­zess­ge­trie­be­nem Backend. Die tech­no­lo­gi­sche Aus­prä­gung ist dabei viel­fäl­tig und ori­en­tiert sich an der aktu­el­len Best-Prac­ti­ce. Auf­grund der Daten­be­stän­de, die in unse­ren Anwen­dun­gen übli­cher­wei­se ver­ar­bei­tet wer­den, haben wir ein beson­de­res Augen­merk auf Sicher­heits­aspek­te. Fach­lich haben wir in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren eine Viel­zahl der Stan­dards des GKV-Sys­tems ver­ste­hen gelernt. Und last but not least schät­zen unse­re Kun­den uns für die offe­ne und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on im Pro­jekt und die Erfah­rung, zwi­schen prag­ma­ti­schen und for­ma­li­sier­ten Lösungs­an­sät­zen nach Bedarf wäh­len zu können.

»Die Mög­lich­keit, an der Digi­ta­li­sie­rung von Geschäfts­pro­zes­sen im Gesund­heits- und Sozi­al­ver­si­che­rungs­we­sen mit­zu­wir­ken, die nahe­zu jede Bun­des­bür­ge­rin und jeden Bun­des­bür­ger betref­fen, moti­viert uns bis heu­te«

Wie unter­schei­det sich die Arbeit für die öffent­li­che Hand von der für Kun­den aus der Privatwirtschaft?

Den einen Unter­schied zwi­schen den Sys­te­men gibt es mei­nes Erach­tens nicht. Dazu sind bei­de Fel­der zu hete­ro­gen. Sys­tem­be­dingt sind die Her­aus­for­de­run­gen und Ein­fluss­fak­to­ren, in deren Kon­text unse­re Kun­den agie­ren, stark von poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen beein­flusst. In der Regel erfül­len unse­re Soft­ware­lö­sun­gen Vor­ga­ben aus einem Gesetz oder einer Ver­ord­nung, deren kon­kre­te Anfor­de­run­gen sich im Span­nungs­feld zwi­schen Bedien­bar­keit durch Bür­ger und Sach­be­ar­bei­ter einer­seits, und Form­erfor­der­nis­se bzw. Sicher­heits­an­for­de­run­gen des Gesetz­ge­bers ande­rer­seits bewe­gen. Hin­zu kom­men Ent­schei­dungs­struk­tu­ren, die häu­fig über Gre­mi­en und eine Viel­zahl von Ein­zel­per­so­nen beein­flusst sind. Als Dienst­leis­ter kommt es uns hier­bei stark dar­auf an, den indi­vi­du­el­len Rhyth­mus unse­rer Kun­den her­aus­zu­fin­den und zur rech­ten Zeit geeig­ne­te Impul­se zu setzen.

Hat das spe­zi­el­le Betä­ti­gungs­feld der SYSTHE­MIS einen Ein­fluss auf das Kli­ma im Unternehmen?

Wir ent­wi­ckeln nicht nur indi­vi­du­el­le Soft­ware­lö­sun­gen, son­dern begut­ach­ten auch bestehen­de Pro­jek­te tech­nisch und orga­ni­sa­to­risch und ste­hen unse­ren Kun­den bera­tend zur Sei­te. So durf­ten wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Viel­zahl erfolg­rei­cher und weni­ger erfolg­rei­cher Pro­jek­te ken­nen­ler­nen und unser eige­nes Bild wesent­li­cher Erfolgs­fak­to­ren ablei­ten. Eine Sache ist dabei immer wie­der auf­ge­fal­len: Erfol­ge wer­den dort erzielt, wo unab­hän­gig vom umge­ben­den Sys­tem und der ein­ge­rich­te­ten Orga­ni­sa­ti­on ein gemein­sa­mes Ziel, gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung und ein respekt­vol­ler Umgang unter Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen sowie in der Füh­rung erkenn­bar sind. Getra­gen von die­ser Erkennt­nis, sind der acht­sa­me Umgang mit­ein­an­der, Ehr­lich­keit und gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung wesent­li­che „Kli­ma­fak­to­ren“ bei der Arbeit in der SYSTHEMIS

Wel­che Rol­le spielt die kör­per­li­che und men­ta­le Gesund­heit der Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen in der Unternehmensphilosophie? 

Wie für ein Tech-Unter­neh­men not­wen­dig, ent­wi­ckeln wir kon­ti­nu­ier­lich unse­re Skills. Par­al­lel dazu arbei­ten wir stän­dig an der Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer Orga­ni­sa­ti­on und Kul­tur. Dazu gehört die regel­mä­ßi­ge Erhe­bung des­sen, was uns wich­tig ist: Wir nen­nen das unse­re Wer­te. Wie sich in den letz­ten Jah­ren zeigt, ist der höchs­te Wert der Mit­ar­bei­ten­den der SYSTHE­MIS die Gesund­heit. Wir rich­ten unse­re Ent­schei­dun­gen also immer auch dar­an aus, wie sich die Ergeb­nis­se auf die Gesund­heit der betrof­fe­nen Per­so­nen aus­wir­ken. Resul­tie­rend ver­mei­den wir unnö­ti­ge Stress­fak­to­ren, bin­den Betrof­fe­ne in die Ent­schei­dungs­fin­dung ein und eta­blie­ren regel­mä­ßig Ange­bo­te zur Gesundheitsförderung.

»Wie sich in den letz­ten Jah­ren zeigt, ist der höchs­te Wert der Mit­ar­bei­ten­den der SYSTHE­MIS die Gesund­heit. Gesund sein und blei­ben ist inte­gra­ler Bestand­teil mei­nes Berufsverständnisses«

Wel­che Ange­bo­te gibt es dies­be­züg­lich? Was hat sich in der Pan­de­mie am Umgang mit dem The­ma geändert?

Die kör­per­li­che Gesund­heit wird unter­stützt durch höhen­ver­stell­ba­re Schreib­ti­sche, über das Job­Rad, Mas­sa­ge am Arbeits­platz, Teil­nah­me an gemein­sa­men Sport­ver­an­stal­tun­gen und Vie­les mehr. Ein­ge­schränk­te Kon­tak­te und Home Office machen eini­ge die­ser Ange­bo­te der­zeit unmög­lich, gleich­zei­tig ist der Fokus stär­ker auf die Unter­stüt­zung der men­ta­len Gesund­heit umge­schwenkt. Hier kom­men Maß­nah­men zum Tra­gen wie die vir­tu­el­le Kaf­fee­kü­che für Klatsch und Tratsch, gemein­sa­me Online-Medi­ta­ti­on, mode­rier­te Retro­spek­ti­ven zum aktu­el­len Emp­fin­den oder digi­ta­le Spieleabende.

Wie ach­ten Sie als Füh­rungs­kraft auf Ihre eige­ne Gesundheit?

Füh­rung ist, mei­nes Erach­tens nach, in vie­ler­lei Aspek­ten ein Vor­le­ben eige­ner Wer­te und Über­zeu­gun­gen. Zu mei­nen Über­zeu­gun­gen gehört, dass ich nur dann für ande­re da sein kann, wenn mein eige­ner Ener­gie­haus­halt funk­tio­niert. Gesund sein und blei­ben ist damit inte­gra­ler Bestand­teil mei­nes Berufs­ver­ständ­nis­ses. Mit die­ser inne­ren Hal­tung fin­de ich regel­mä­ßig Moti­va­ti­on und Mit­tel, mich kör­per­lich und geis­tig gesund zu erhalten.