Erster Healthcare Hackathon in Würzburg – wir waren dabei

Erster Healthcare Hackathon in Würzburg – wir waren dabei

Inno­va­tio­nen aus Würzburg

Der ers­te Würz­bur­ger Health­ca­re-Hacka­thon fand am 25. und 26. Janu­ar im „Treff­punkt Tower“ statt. Das Inno­va­tions- und Grün­der­zen­trum (IGZ) hat­te moti­vier­te krea­ti­ve Köp­fe gela­den, um in Team­ar­beit digi­ta­le Ant­wor­ten auf drän­gen­de Fra­gen des Gesund­heits­we­sens zu finden. 

Die Regeln

Die The­men waren ein­ge­reicht wor­den von Ärz­tin­nen und Ärz­ten, die in ihrem All­tag vor rea­len Pro­ble­men ste­hen, für die es bis­her noch kei­ne Lösun­gen gibt. Die­ser pra­xis­ori­en­tier­te Ansatz des Events über­zeug­te auch SYST­HE­MIS: „Als wir im Dezem­ber vom Health­ca­re Hacka­thon erfuh­ren, haben wir rela­tiv schnell ent­schie­den, dass wir uns betei­li­gen. Es ist toll, dass so ein Event in Würz­burg statt­fin­det. Das ist genau der Bereich, auf den wir spe­zia­li­siert sind“ sagt Vor­stand Stef­fen Hock. Des­halb unter­stütz­te SYST­HE­MIS die Ver­an­stal­tung nicht nur als Spon­sor, son­dern stell­te auch ein Entwicklerteam.

Aus der The­men­lis­te durf­te sich das Team, bestehend aus Domi­nik Rose, Alex­an­der Ger­big und Mar­tin Awer­ja­now nun zwei The­men aus­su­chen, von denen es am Vor­abend des Hacka­thons eines zuge­wie­sen bekam: die Ent­wick­lung einer mobi­len App zur Betreu­ung von Pati­en­ten mit Kopf- und Hals­krebs, ein­schließ­lich Sym­ptom­ta­ge­buch, Infor­ma­ti­ons­zen­trum und Kon­takt­mög­lich­keit zu Ärzten.

Dem Team mit Rat und Tat zur Sei­te stand wäh­rend des Events Dr. med. Chris­ti­an Wil­helm vom Uni­kli­ni­kum Würz­burg, der das The­ma ein­ge­reicht hat­te. Wäh­rend der Pan­de­mie war die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit sei­nen Pati­en­ten stark ein­ge­schränkt gewe­sen, was ihn auf die Idee brach­te, dass eine gemein­sa­me App für Arzt und Pati­en­ten den kon­ti­nu­ier­li­chen Kon­takt gewähr­leis­ten kön­ne. Sie soll es den Pati­en­ten ermög­li­chen, ein Sym­ptom­ta­ge­buch zu füh­ren oder Ter­mi­ne zu ver­ein­ba­ren. Des Wei­te­ren soll sie aber auch den Arzt in die Lage ver­set­zen, über die App Kon­takt auf­zu­neh­men, bei­spiels­wei­se um Feed­back zum Sym­ptom­ta­ge­buch zu geben. Eine ver­gleich­ba­re App gibt es bereits in den USA, aber in Deutsch­land wird den Pati­en­ten ein sol­ches Werk­zeug bis­lang nicht angeboten.

An die Arbeit

Mit die­sen Anfor­de­run­gen an der Hand mach­te sich das Team an die Arbeit: „Es gab die Opti­on, die App nativ auf den Betriebs­sys­te­men Android und iOS zu ent­wi­ckeln. Das hät­te aber sehr lan­ge gedau­ert und schien uns in der begrenz­ten Zeit nicht ziel­füh­rend.“, so Alex­an­der Ger­big. „Des­halb haben wir uns für eine Pro­gres­si­ve Web App (PWA) ent­schie­den, also eine Web­sei­te, die auf dem Home­screen des mobi­len End­ge­räts instal­lier­bar ist. Mit der Tech­no­lo­gie sind wir ver­traut und konn­ten so, basie­rend auf einem Angu­lar-Front­end, schnell eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Lösung entwickeln.“

Durch die lang­jäh­ri­ge gemein­sa­me Erfah­rung fiel die Auf­ga­ben­tei­lung leicht, so Mar­tin Awer­ja­now: „Das hat sich ein­fach so erge­ben. Wir haben alle damit begon­nen, Grund­an­wen­dun­gen auf­zu­set­zen. Alex hat die Grund­struk­tur für Backend und Front­end auf­ge­setzt, wäh­rend ich mich dem Sym­ptom­ta­ge­buch und der gra­fi­schen Dar­stel­lung der Ergeb­nis­se gewid­met habe. Domi­nik hat die Regis­trie­rung sowie das Log­in pro­gram­miert und spä­ter noch das Repo­si­to­ry und die Prä­sen­ta­ti­on vor­be­rei­tet. Dabei haben wir alle dar­auf geach­tet, bar­rie­re­freie Kom­po­nen­ten zu nut­zen.

Das Team war auf­grund des Zeit­drucks dar­auf bedacht, mög­lichst par­al­lel zu arbei­ten, wie Mar­tin Awer­ja­now ver­rät: „Wir haben meist getrennt von­ein­an­der an den unter­schied­li­chen Bau­stei­nen gear­bei­tet und die­se dann Stück für Stück ver­knüpft. Wir haben aber immer gese­hen, wor­an der Ande­re gera­de arbei­tet und wo wir anschlie­ßend anset­zen können.“

Die Preisverleihung

Der Andrang bei der Prä­sen­ta­ti­on und Preis­ver­lei­hung war so groß, dass sie kurz­fris­tig in einen grö­ße­ren Raum ver­legt wer­den muss­te. Neu­gie­ri­ge Medi­zi­ner und For­schen­de aus ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen kamen zusam­men, um zu erfah­ren, was die Hacker in zwei Tagen auf die Bei­ne gestellt hat­ten. Ursprüng­lich war vor­ge­se­hen, dass nur die Jury Nach­fra­gen zu den Prä­sen­ta­tio­nen stel­len soll­te. Schon bald ergab sich jedoch eine offe­ne Fra­ge­run­de unter Ein­bin­dung des Publi­kums, so groß war das Inter­es­se an den Ergebnissen.

Die App des SYST­HE­MIS-Teams beein­druck­te vor allem durch den Umfang der umge­setz­ten Funk­tio­nen. Die Jury erkann­te und lob­te zudem die gut struk­tu­rier­te tech­ni­sche Basis, die Doku­men­ta­ti­on und das orga­ni­sier­te Vor­ge­hen des Teams, das in nur zwei Tagen den Grund­stein für eine siche­re Anwen­dung geschaf­fen hat, die so zukünf­tig tat­säch­lich in Pra­xen und Kli­ni­ken benutzt wer­den könn­te. Das reich­te für einen star­ken 3. Platz und 400 Euro Preisgeld.

Und so fällt das Fazit unse­rer Hacker durch­weg posi­tiv aus, wie Domi­nik Rose berich­tet: „Es hat ein­fach Spaß gemacht. Ich habe schon im Stu­di­um an Hacka­thons teil­ge­nom­men, dass es jetzt Teil mei­ner Arbeit ist, fühlt sich etwas nost­al­gisch an.“ Der Hacka­thon nimmt für das SYST­HE­MIS-Team ein kuli­na­ri­sches und gemüt­li­ches Ende. Auf Kos­ten der Fir­ma luden die drei Teil­neh­mer ihren The­men­ge­ber Chris­ti­an Wil­helm zum Essen ein. Ihm fiel außer­dem die schö­ne Auf­ga­be zu, eine sinn­vol­le Ver­wen­dung für das Preis­geld zu fin­den: „Natür­lich woll­ten wir, dass das Geld an eine Stel­le wan­dert, wo es auch etwas bringt, und da kennt Chris­ti­an sich am bes­ten aus. Es soll­te auf jeden Fall in den Bereich flie­ßen, für den wir auch die App ent­wi­ckelt haben.“, so Domi­nik Rose. Die Spen­de wird nun an das Selbst­hil­fe­netz­werk Kopf-Hals-Mund-Krebs gehen, das Pati­en­ten und Ange­hö­ri­ge bun­des­weit unterstützt.

Ausblick

Die Teil­nah­me war in ver­schie­de­ner Hin­sicht berei­chernd. Die hoch­wer­ti­gen Ergeb­nis­se der Teams, die in kur­zer Zeit ent­stan­den sind, ermu­ti­gen dazu, den Ansatz des Rapid-Pro­to­ty­p­ing auch im Tages­ge­schäft häu­fi­ger ein­zu­set­zen. „Wir wer­den der Metho­de wie­der mehr Platz ein­räu­men und damit Pro­jek­ten, wenn es passt, einen Kick­start ver­schaf­fen.“ denkt Micha­el Amt­hor, Lei­ter der Soft­ware-Ent­wick­lung, über die Zukunft nach.

Und wie geht es wei­ter mit dem Pro­jekt? Die Prü­fung einer Wei­ter­füh­rung der Ent­wick­lung der App bis in einen pro­duk­ti­ven Zustand ist noch nicht abge­schlos­sen. Vor­ab sind aber ver­schie­de­ne Fra­gen zu beant­wor­ten, wie bei­spiels­wei­se die Finan­zie­rung (z.B. als DIGA¹) und die Mög­lich­kei­ten zur Ein­bet­tung in die TI der gema­tik (bspw. in Kom­bi­na­ti­on mit dem TI-Mes­sen­ger²). „Die hohen Anfor­de­run­gen an Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit einer­seits und Not­wen­dig­keit einer ein­fa­chen und intui­ti­ven Bedien­bar­keit ande­rer­seits stel­len genau die Art anspruchs­vol­ler Auf­ga­ben­stel­lung dar, der wir uns in unse­ren Kun­den­pro­jek­ten regel­mä­ßig stel­len dür­fen.“ weiß Vor­stand Stef­fen Hock.

Unab­hän­gig davon, wie die Ent­schei­dung aus­fällt, war das Event ein gro­ßer Erfolg und SYST­HE­MIS wird auch im kom­men­den Jahr wie­der als Unter­stüt­zer des Health­ca­re Hacka­thon Würz­burg dabei sein.

 

¹ BfArM – Digi­ta­le Gesund­heits­an­wen­dun­gen (DiGA)

² gema­tik Fachportal

SYSTHEMIS spendet für „Aktion Kinderpläne“

SYSTHEMIS spendet für „Aktion Kinderpläne“

Akti­on Kinderpläne

Auch die­ses Jahr haben wir in der SYST­HE­MIS und SYST­HE­MIS Con­sul­ting die Köp­fe zusam­men­ge­steckt und eine wohl­tä­ti­ge Orga­ni­sa­ti­on aus­ge­wählt, der wir hel­fen wol­len, Gutes zu tun. Unse­re Spen­de in Höhe von 1500€ soll Kin­der in ver­schie­de­nen Regio­nen des Glo­bus unter­stüt­zen, selbst­be­stimmt auf­zu­wach­sen und eine bes­se­re Zukunft zu gestalten.

Kinder sind die Zukunft

Die besinn­li­chen Tage ste­hen vor der Tür und das Jahr in der SYST­HE­MIS neigt sich dem Ende zu. Es ist also mal wie­der an der Zeit, dank­bar für unser per­sön­li­ches Glück und das erfolg­rei­che Jahr zu sein, ohne dabei die Men­schen zu ver­ges­sen, denen weni­ger Glück beschie­den war. Ein Blick in die Nach­rich­ten oder die anste­hen­den Jah­res­rück­bli­cke genügt, um zu wis­sen, dass unse­re Lebens­rea­li­tät eine ande­re ist als die von vie­len Mil­lio­nen Men­schen auf die­ser Welt.

In einer von Krie­gen, Kri­sen und Natur­ka­ta­stro­phen erschüt­ter­ten Zeit lit­ten auch die­ses Jahr die Schwächs­ten wie­der am meis­ten: die Kin­der. Des­halb haben wir uns dazu ent­schlos­sen, unse­re Weih­nachts­spen­de 2023 einer Orga­ni­sa­ti­on zukom­men zu las­sen, die sich dafür ein­setzt, der nächs­ten Gene­ra­ti­on eine Chan­ce zu geben – unab­hän­gig von Haut­far­be, Reli­gi­on oder Her­kunft: der „Akti­on Kinderpläne“.

Helfen liegt in der Familie

Plä­ne machen ist etwas Schö­nes. Die Zukunft ist ein lee­res Buch und alles was wir uns erträu­men, könn­te irgend­wann dar­in­ste­hen. Damit die­se roman­ti­sche Vor­stel­lung für Kin­der in ärme­ren Regio­nen kei­ne Illu­si­on bleibt, braucht es Men­schen, die anpa­cken. Sol­che Men­schen sind die ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter der „Akti­on Kin­der­plä­ne“. Die Orga­ni­sa­ti­on hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Kin­dern eine Per­spek­ti­ve zu geben, gesund, gebil­det und gewalt­frei auf­zu­wach­sen. Dafür hat sie zahl­rei­che Pro­jek­te auf der gan­zen Welt ins Leben gerufen.

Tat­säch­lich ist „Akti­on Kin­der­plä­ne“ qua­si ein Fami­li­en­be­trieb. Die Fami­lie Rig­a­no betreibt seit 1999 die Kaf­fee­rös­te­rei „Rig­a­no Caf­fe“ in Rem­scheid, die für Nach­hal­tig­keit und Fair Trade steht. Doch damit nicht genug: die Pro­jek­te von „Akti­on Kin­der­plä­ne“ die­nen dazu, die Lebens­be­din­gun­gen in den zahl­rei­chen Anbau­ge­bie­ten aktiv zu ver­bes­sern und unser Luxus­gut Kaf­fee so ein wenig nach­hal­ti­ger zu machen.

Es ist ele­men­tar für die Situa­ti­on der Men­schen in die­sen Regio­nen, dass sie nicht nur ange­mes­sen von den Schät­zen ihrer Hei­mat leben kön­nen, son­dern ihren Kin­dern die Aus­sicht auf eine selbst­be­stimm­te Zukunft bie­ten kön­nen. Die Orga­ni­sa­ti­on unter­stützt des­halb unter ande­rem den Bau von Schu­len oder Exis­tenz­grün­dun­gen der ört­li­chen Kaf­fee­bau­ern. Mit Pro­jek­ten in Hon­du­ras, Peru, Nami­bia, Kenia und der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik ist „Akti­on Kin­der­plä­ne“ welt­weit mit ört­li­chen ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern aktiv und kann jede Hil­fe gebrauchen!

Wir sind beein­druckt und zie­hen den Hut vor die­ser Cou­ra­ge. Unse­re Weih­nachts­spen­de ist des­halb nicht nur eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, son­dern auch ein Sym­bol für unse­re Ver­bun­den­heit im Enga­ge­ment für die Gemein­schaft. Wir glau­ben fest dar­an, dass gemein­sa­me Anstren­gun­gen dazu bei­tra­gen, das Leben von Kin­dern welt­weit zu ver­bes­sern und posi­ti­ven Wan­del zu bewirken.

Macht wei­ter so!

Hier gibt es wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Projekten: 

Weihnachtsspende 2022

Im letz­ten Jahr ging unse­re geteil­te Spen­de an das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ) und die Cari­tas Unterfranken.

Das Kapazitäten UI

Das Kapazitäten UI

Tool zur Kapazitätenplanung

Die SYST­HE­MIS AG hat über vie­le Jah­re Erfah­run­gen in der Pla­nung von IT-Pro­jek­ten gesam­melt. Auf­bau­end auf die­ser Exper­ti­se haben wir ein eige­nes Tool zur Kapa­zi­tä­ten­pla­nung ent­wi­ckelt, das sowohl intern als auch in Kun­den­pro­jek­ten wert­vol­le Diens­te leis­tet: Das Kapa­zi­tä­ten UI (KAPA­ZUI).

Was ist KAPAZUI?

KAPA­ZUI ist ein Tool zur selbst­ge­steu­er­ten Kapa­zi­täts­ver­wal­tung. Es ermög­licht Mit­ar­bei­tern und Teams, schnel­len Über­blick über ihre Aus­las­tung und Kapa­zi­tä­ten zu bekom­men. Jeder Mit­ar­bei­ter ver­wal­tet sei­ne Kapa­zi­tä­ten selbst. Pro­jekt­lei­ter und Füh­rungs­kräf­te kön­nen auf einen Blick sehen, wie die Aus­las­tun­gen ihrer Mit­ar­bei­ter sind. Dabei legt Kapa­zui sehr viel Wert auf ein­fa­che, intui­ti­ve Bedie­nung und schnel­le Erken­nung von Aus­las­tun­gen über Farbcodierung.

Was macht KAPAZUI anders als andere Werkzeuge?

Alle Werk­zeu­ge, die wir bis dato ein­ge­setzt oder am Markt gefun­den hat­ten, haben nicht das gebo­ten, was wir als ganz wich­tig emp­fun­den haben: dass unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter eigen­stän­dig in der Lage sind, ihre Kapa­zi­täts­pla­nung auf die Pro­jek­te im Detail vor­zu­neh­men. Das Pro­blem ist häu­fig, dass die Pla­nung zwar gemacht wird, aber dann irgend­wo ver­staubt. Daher haben wir bei KAPA­ZUI einen Fokus dar­auf gelegt, dass die Betrof­fe­nen selbst ein­grei­fen und reagie­ren kön­nen, wenn es im Pro­jekt Ver­schie­bun­gen gibt und umge­plant wer­den muss.

Wie ist der aktuelle Stand von KAPAZUI?

In den letz­ten Jah­ren ist viel pas­siert, vor allem was die Ober­flä­che angeht. Wir haben dar­an gear­bei­tet, das Frame­work neu anzu­pas­sen und die User Expe­ri­ence zu erhö­hen. Dafür wur­de ein moder­nes Gra­phi­cal User Inter­face auf­ge­baut, das intui­tiv in der Bedie­nung ist. Das ist ele­men­tar, weil das bes­te Werk­zeug nur so gut ist, wie die Infor­ma­tio­nen, die dar­in ste­cken. Wenn Mit­ar­bei­ter ger­ne mit einem Werk­zeug arbei­ten, dann wer­den die Infor­ma­tio­nen dar­in auch ger­ne aktua­li­siert. So ent­steht Mehrwert.

Außer­dem haben wir die Kon­nek­ti­vi­tät mit ande­ren Sys­te­men ver­bes­sert. Wir haben einen Excel-Import ein­ge­baut, weil in vie­len Berei­chen Excel immer noch füh­rend ist, sowie einen Import aus SAP byDe­sign, mit dem die meis­ten Mit­ar­bei­ter ihre Abwe­sen­hei­ten pfle­gen. Damit kön­nen immer mehr Infor­ma­tio­nen teil­au­to­ma­ti­siert oder voll­au­to­ma­ti­siert aus ande­ren Sys­te­men abge­ru­fen und in KAPA­ZUI zusam­men­ge­führt werden.

Für wen ist KAPAZUI als Werkzeug interessant?

KAPA­ZUI ist inter­es­sant für alle Unter­neh­men und Pro­jek­te – unab­hän­gig von der Bran­che – für jeden Ein­satz­zweck, wo sich fol­gen­de Fra­gen stel­len: wie vie­le Mit­ar­bei­ter arbei­ten an einem Pro­jekt, wann sind die­se Mit­ar­bei­ter gege­be­nen­falls nicht ver­füg­bar, wie vie­le Kapa­zi­tä­ten haben sie für Pro­jek­te im Grund­satz, die ein­ge­plant wer­den kön­nen und wie sieht ein soli­des Pro­jekt­ge­schäft in einem Unter­neh­men aus? je unüber­sicht­li­cher es wird, des­to bes­ser ist KAPA­ZUI ein­setz­bar. Es ist das idea­le Werk­zeug, um alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men­zu­brin­gen und eine ver­läss­li­che Aus­sa­ge dar­über tref­fen zu kön­nen, wie vie­le Kapa­zi­tä­ten ein­zel­ne Per­so­nen heu­te und per­spek­ti­visch auf den Betrach­tungs­zeit­raum zur Ver­fü­gung haben.

SYSTHEMIS unterstützt Caritas und Krebsforschung

SYSTHEMIS unterstützt Caritas und Krebsforschung

Cari­tas Unter­fran­ken und DKFZ

Wie jedes Jahr haben wir auch 2022 im Kreis der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen Vor­schlä­ge gesam­melt und dar­über abge­stimmt, an wen unse­re Weih­nachts­spen­de gehen soll. Dabei fiel die dies­mal geteil­te Ent­schei­dung auf zwei Orga­ni­sa­tio­nen, die in ver­schie­de­nen Berei­chen bewun­derns­wer­te Arbeit leis­ten. Neben dem finan­zi­el­len Aspekt wol­len wir auch den Raum hier nut­zen, um die Emp­fän­ger kurz vorzustellen.

Etwas zurückgeben

Die besinn­li­chen Tage ste­hen vor der Tür und wir wün­schen jedem, dass er sie gesund mit sei­nen Liebs­ten ver­brin­gen kann. Es ist die Zeit des Jah­res, in der wir uns bewusst machen wol­len, dass es Wich­ti­ge­res im Leben gibt als Quar­tals­zah­len, Kun­den­ter­mi­ne und Dead­lines. Wir sind dank­bar, dass es uns und unse­rem Unter­neh­men gut geht und wol­len an die­je­ni­gen den­ken, die gera­de har­te Zei­ten durch­ma­chen. Des­halb wer­den wir auch 2022 mit unse­rer Weih­nachts­spen­de über 600€ Men­schen unter­stüt­zen, die es sich zur Auf­ga­be gemacht haben zu hel­fen und für Ande­re da zu sein.

Caritas in Unterfranken

Im Jahr 2022 wur­den laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt 178.000 woh­nungs­lo­se Men­schen in Deutsch­land in Not­un­ter­künf­ten regis­triert, wobei die Dun­kel­zif­fer deut­lich höher lie­gen dürf­te. Allein in Würz­burg sind der­zeit 750 Men­schen woh­nungs­los. Stei­gen­de Mie­ten und Ener­gie­kos­ten wer­den in unse­rer Gesell­schaft immer mehr zu einem exis­tenz­be­dro­hen­den Pro­blem, das die ohne­hin Schwächs­ten beson­ders schlimm trifft: allein­er­zie­hen­de Müt­ter, Kran­ke, Geflüch­te­te. Wenn wir in die­sen Tagen also aus dem Fens­ter sehen, den ers­ten Schnee bewun­dern und uns eine wei­ße Weih­nacht wün­schen, soll­ten wir immer dar­an den­ken, dass eine war­me Hei­zung im Wohn­zim­mer kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist.

Die Cari­tas Unter­fran­ken unter­stützt Men­schen, die in Woh­nungs­lo­sig­keit leben oder davon bedroht sind. Sie betreibt Bahn­hofs­mis­sio­nen in Würz­burg, Schwein­furt und Aschaf­fen­burg, die Men­schen in ver­zwei­fel­ten Situa­tio­nen als Anlauf­stel­le die­nen. Dort fin­den sie immer jeman­den, der ihnen Hilfs­an­ge­bo­te auf­zeigt, vor­über­ge­hen­de Über­nach­tun­gen ver­mit­telt oder ein­fach nur ein offe­nes Ohr für ihre Nöte hat. In Zusam­men­ar­beit mit der Chris­to­pho­rus Gesell­schaft betreibt sie des Wei­te­ren ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen für Betreu­tes Woh­nen und Wärmestuben.

Wir wün­schen viel Erfolg bei die­ser wich­ti­gen Arbeit und sind sicher, dass unse­re Spen­de bei der Cari­tas Unter­fran­ken in guten Hän­den ist.

Deutsches Krebsforschungszentrum

Die Spen­de an das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum ist uns eine beson­de­re Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Denn auch in der SYST­HE­MIS gibt es Men­schen, die Ange­hö­ri­ge und Freun­de an den Krebs ver­lo­ren haben. Der Kampf gegen die­se grau­sa­me Krank­heit in all ihren Vari­an­ten und Aus­prä­gun­gen ist so wich­tig wie hart und kann gar nicht genug Auf­merk­sam­keit bekommen.

Das Deut­sche Krebs­for­schungs­zen­trum hat über 3.000 Mit­ar­bei­ter, die sich tag­täg­lich die­ser Auf­ga­be wid­men. In mehr als 100 Abtei­lun­gen und Arbeits­grup­pen wird über Ursa­chen geforscht, an prä­zi­se­rer Dia­gnos­tik gear­bei­tet und Behand­lungs­me­tho­den wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Abtei­lung Krebs­in­for­ma­ti­ons­dienst betreibt Auf­klä­rung über den neu­es­ten Stand der For­schung sowie über Vor­sor­ge­maß­nah­men gegen ver­schie­dens­te Krebs­ar­ten und bie­tet indi­vi­du­el­le Hil­fe für Betroffene.

Die uner­müd­li­chen Bemü­hun­gen des DKFZ, wel­ches bereits zwei Nobel­preis­trä­ger her­vor­ge­bracht hat, gibt einen Hoff­nungs­schim­mer, dass Krebs viel­leicht irgend­wann ein für alle Mal besiegt wer­den kann.

Unse­re letzt­jäh­ri­ge Spen­de ging an das Insti­tut für Oze­an Plas­tik Recy­cling, das sich für die blaue Lun­ge unse­res Pla­ne­ten einsetzt.

SYSTHEMIS on Tour

SYSTHEMIS on Tour

Stra­te­gie­ta­ge in Bad Reichenhall

Vom 22. Bis zum 24. Sep­tem­ber haben sich SYST­HE­MIS und SYST­HE­MIS Con­sul­ting ins male­ri­sche Bad Rei­chen­hall zurück­ge­zo­gen, um neben gemein­sa­men Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten auch die Zukunft der Unter­neh­men per­spek­ti­visch ins Visier zu neh­men. Ein Erfah­rungs­be­richt vom lehr­rei­chen Stra­te­gie­teil des Ausflugs. 

Aufbruch

Am Tag nach der Ankunft ging es in aller Frü­he am Saal­ach­see vor­bei zum Alm­hof Baum­gar­ten. In einem Tal zwi­schen den grün­be­wach­se­nen Berg­wän­den der Berch­tes­ga­de­ner Alpen gele­gen, bot der Hof eine Abge­schie­den­heit und Idyl­le, die einem den Arbeits­all­tag unwirk­lich fern erschei­nen ließ. Der idea­le Ort also, um mit Abstand und geschärf­ten Sin­nen die ver­gan­ge­nen Jah­re zu reflek­tie­ren und den Blick in die Zukunft schwei­fen zu lassen.

Rückblick und Vision

Bereits vor eini­gen Jah­ren ent­wi­ckel­te die SYST­HE­MIS eine Visi­on für das Jahr 2025. Dar­in ist unter ande­rem als Ziel for­mu­liert, bei zen­tra­len Dienst­leis­tern im Gesund­heits­we­sen als geschätz­ter Part­ner für die prag­ma­ti­sche Reor­ga­ni­sa­ti­on und Auto­ma­ti­on von Geschäfts­pro­zes­sen, für die Bera­tung zu IT-Stra­te­gien, für die Unter­stüt­zung bei her­aus­for­dern­den IT-Pro­jek­ten sowie in der Umset­zung von indi­vi­du­el­len Soft­ware­lö­sun­gen wahr­ge­nom­men zu wer­den. Stef­fen Hock stell­te an anhand ver­schie­de­ner Pro­jekt­er­geb­nis­se und posi­ti­vem Kun­den-Feed­back dar, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind, das Ziel zu erreichen.

Er hob dabei mit Ver­weis auf die Grün­dung der SYST­HE­MIS Con­sul­ting her­vor, wie gut gera­de die Spe­zia­li­sie­rung in den ein­zel­nen Berei­chen schon heu­te vor­an­ge­schrit­ten ist. Die Neu­grün­dung ermög­licht der SYST­HE­MIS die Fokus­sie­rung auf ihr Kern­ge­schäft, die Soft­ware­ent­wick­lung, wäh­rend gleich­zei­tig das Unter­neh­mens­pro­fil in der Bera­tung wei­ter geschärft wer­den konnte.

Doch auch die Fra­ge nach dem „wie“ spiel­te in der Visi­on eine nicht uner­heb­li­che Rol­le. Um den Anfor­de­run­gen der Kun­den gerecht wer­den zu kön­nen, sind ein gro­ßes Enga­ge­ment und Freu­de an der Arbeit uner­läss­lich. Wie gehen wir also mit­ein­an­der um, um unse­re Zie­le zu errei­chen? Stef­fen Hock zeig­te sich zufrie­den, wie gut die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen die immer neu­en Auf­ga­ben und das kon­ti­nu­ier­li­che Wachs­tum trotz (oder gera­de wegen?) stets neu­er Her­aus­for­de­run­gen in den letz­ten Jah­ren bewäl­tigt haben. Er lob­te beson­ders das Mit­ein­an­der, die posi­ti­ve und empa­thi­sche Team­ar­beit, ohne die die Erfol­ge nicht mög­lich gewe­sen wären. Dabei ver­schwieg er nicht, dass es auch Momen­te der Span­nung in Pro­jek­ten gab, dass nicht immer alle Abläu­fe geschmei­dig ablie­fen, dass die SYST­HE­MIS als Unter­neh­men noch ler­nen kann. Ler­nen, sich auf die eige­nen Stär­ken zu besin­nen, ruhi­ger zu wer­den, und Kon­so­li­die­rung sowie Stan­dar­di­sie­rung wei­ter voranzutreiben.

Ganzheitliche Beratung

Als nächs­tes ergriff SYST­HE­MIS Con­sul­ting-Vor­stand und Geschäfts­füh­rer Mar­cel Schlü­ter das Wort. Er erin­ner­te sich an die Grün­dung des noch jun­gen Able­gers der Prof. Thome Grup­pe und die dama­li­gen Über­le­gun­gen der Ver­ant­wort­li­chen und reflek­tier­te dabei auf die Grün­dungs­idee der SYST­HE­MIS Con­sul­ting: ein Unter­neh­men, das sich auf Bera­tung, Abläu­fe, Auf­bau, Schnitt­stel­len, Kom­mu­ni­ka­ti­on im orga­ni­sa­to­ri­schen Kom­plex von Unter­neh­men kon­zen­triert. Ein Unter­neh­men, das eine Exper­ti­se dafür bereit hält, wie sich Orga­ni­sa­tio­nen ver­än­dern und anpas­sen kön­nen, sowohl pro­zes­su­al als auch im Hin­blick auf den Men­schen in der Orga­ni­sa­ti­on. Damit ergänzt sie das tech­nisch-fokus­sier­te Know-how der Mut­ter­ge­sell­schaft. Vor genau 631 Tagen, so führ­te Mar­cel Schlü­ter aus, wur­de die SYST­HE­MIS Con­sul­ting gegrün­det, heu­te hat sie fünf Mit­ar­bei­ter: und zwar genau die fünf Men­schen, die für die­se Her­aus­for­de­run­gen gebraucht wer­den, ergänz­te er stolz.

Und so ging sein Blick nach vor­ne auf die anste­hen­den Auf­ga­ben: neben der Arbeit für die Bestands­kun­den der SYST­HE­MIS AG hat sich „die Con­sul­ting“ bereits einen eige­nen Kun­den­be­stand auf­ge­baut und ist dem Ziel, sich als Mar­ke mit ihrem ganz­heit­li­chen Bera­tungs­an­satz zu eta­blie­ren, ein gro­ßes Stück näher­ge­kom­men. Für 2023 ste­hen nun auch neue The­men an: so soll unter ande­rem der Bereich IT-Ser­vice­ma­nage­ment wei­ter aus­ge­baut werden.

Im Team

Nach abschlie­ßen­den Wor­ten des Vor­stands­vor­sit­zen­den, Dr. Chris­ti­an Schnei­der, bega­ben sich die Mit­ar­bei­ter in eine Grup­pen­ar­beit. Auf­bau­end auf dem bis­her Gehör­ten ging es dar­um, die ver­schie­de­nen Rol­len in den Unter­neh­men detail­liert und ver­ständ­lich her­aus­zu­ar­bei­ten, und auf Pla­ka­ten dar­zu­stel­len. Ziel war es, die Arbeits­ab­läu­fe der Kol­le­gen bes­ser ken­nen­zu­ler­nen, sowohl auf inhalt­li­cher Ebe­ne, als auch in Bezug­nah­me auf Abhän­gig­kei­ten, Schnitt­stel­len und Gemeinsamkeiten. 

Und über Gemein­sam­kei­ten haben alle viel gelernt an die­sem Tag, vom Seni­or Dev-Ops über die Pro­zess­be­ra­te­rin bis zur Aus­zu­bil­den­den. So nahm das Kol­le­gi­um vie­le wert­vol­le Ergeb­nis­se mit nach Hau­se, mit denen nun suk­zes­si­ve wei­ter­ge­ar­bei­tet wird, um die gemein­sa­me Visi­on in jeder Hin­sicht zu erfüllen.

Die DSGG zu Gast in Würzburg

Die DSGG zu Gast in Würzburg

Konsultation der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik

Das son­ni­ge Würz­burg war am 23. Und 24. Juni Tagungs­ort der 16. Kon­sul­ta­ti­on der Deutsch-Schwei­ze­ri­schen Gesell­schaft für Gesund­heits­po­li­tik (DSGG). Mit dabei waren als Gast­red­ner auch meh­re­re Reprä­sen­tan­ten der Prof. Thome Gruppe.

Die DSGG sorgt mit jähr­li­chen Kon­sul­ta­tio­nen sowie der Publi­ka­ti­on von Fach­ar­ti­keln für den Aus­tausch zwi­schen deut­schen und schwei­ze­ri­schen Exper­ten aus dem Gesund­heits­we­sen. Die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung stand unter dem Leit­the­ma „Epi­de­mien – sind wir dar­auf vor­be­rei­tet?“, und fand in den Räum­lich­kei­ten des Wein­guts Juli­us­spi­tal statt.

Nach einem klei­nen Mit­tags­im­biss eröff­ne­te Her­bert Reb­scher, von 2005 bis 2016 Vor­stands­vor­sit­zen­der der DAK-Gesund­heit und nun Prä­si­dent der DSGG, das Pro­gramm in der Zehnt­scheu­ne mit einer volks­wirt­schaft­li­chen Ana­ly­se der The­ma­tik. Es folg­ten nam­haf­te Red­ner aus ver­schie­de­nen rele­van­ten Berei­chen der Poli­tik, Wirt­schaft und des Gesund­heits­we­sens, die das drän­gen­de The­ma Epi­de­mien jeweils aus deut­scher und schwei­ze­ri­scher Per­spek­ti­ve beleuchteten.

Prof. Dr. Rai­ner Thome, sowie Stef­fen Hock, Vor­stand der SYST­HE­MIS AG, beschlos­sen den ers­ten Abend mit ihrem gemein­sa­men Vor­trag „Les­sons lear­ned – Kon­zep­te für die Zukunft aus Sicht der Wis­sen­schaft und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie“. Prof. Thome gab dar­in Ein­bli­cke in die Phi­lo­so­phie sei­ner Unter­neh­mens­grup­pe. Anhand ver­schie­de­ner Bei­spie­le aus der Geschich­te der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie wider­sprach er der weit­ver­brei­te­ten Annah­me, gro­ße Ver­än­de­run­gen ent­stün­den aus­schließ­lich sprung­haft, auf­grund äuße­ren Drucks. Er hob her­vor, dass viel­mehr die kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sung an äuße­re Gege­ben­hei­ten der Schlüs­sel zur Ent­wick­lung zeit­ge­mä­ßer Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie sei. Dies­be­züg­lich beant­wor­te­te er die Leit­fra­ge der Tagung mit: „Nein – Les­sons NOT learned.“

Stef­fen Hock berich­te­te dar­auf auf­bau­end von sei­nen lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen in Pro­jek­ten des Gesund­heits­we­sens. Er beschrieb den auch 2022 im Gesund­heits­we­sen immer­noch typi­schen Ver­lauf eines Digi­ta­li­sie­rungs-Pro­jekts als linea­ren Pro­zess, bei dem nöti­ge Ver­än­de­run­gen meist erst sehr spät im Pro­zess umge­setzt wer­den und regel­mä­ßig erheb­li­che Mehr­kos­ten ver­ur­sa­chen. Dem­ge­gen­über stell­te er das evo­lu­tio­nä­re Vor­ge­hen, wo von Beginn an regel­mä­ßig Pro­jekt­er­geb­nis­se erstellt und review­ed wer­den, um durch regel­mä­ßi­ges Feed­back früh­zei­tig Ände­rungs­be­dar­fe zu erken­nen und ein­ar­bei­ten zu kön­nen. Die Pan­de­mie skiz­zier­te er als Fluch und Segen zugleich: Einer­seits wur­de ein Umden­ken ange­sto­ßen, da bei vie­len Maß­nah­men ein lan­ger Vor­lauf nicht mög­lich war und die Ver­ant­wor­tungs­trä­ger qua­si zum evo­lu­tio­nä­ren Vor­ge­hen gezwun­gen wur­den, ande­rer­seits müs­se das Vor­ge­hen nun in der Pra­xis fest ver­an­kert und ein­ge­übt wer­den, um auf kom­men­de Epi­de­mien vor­be­rei­tet zu sein.

Am zwei­ten Tag stand nach wei­te­ren Vor­trä­gen und dem offi­zi­el­len Abschluss noch eine Stadt­füh­rung an. Auch hier kamen Ver­tre­ter der PTG zu Wort: Frank Lin­ne­berg (Vor­stand in der Admi­nis­tra­ti­on Intel­li­gence) und Prof. Dr. Edu­ard Ger­hardt (IBIS Prof. Thome AG) zeig­ten den Teil­neh­mern bei son­ni­gem Wet­ter his­to­ri­sche Plät­ze Würz­burgs und berich­te­ten über Licht und Schat­ten in der Stadt­ge­schich­te. Vor der Mari­en­ka­pel­le am obe­ren Markt­platz beka­men die Gäs­te anhand alter Foto­gra­fien und Kar­ten Ein­bli­cke in die archi­tek­to­ni­sche Geschich­te der Würz­bur­ger Innen­stadt. Über den Dom ging es abschlie­ßend zur Alten Main­brü­cke, wo die Teil­neh­mer der 16. Kon­sul­ta­ti­on der DSGG die Tagung bei einer ent­spann­ten Main-Schiff­fahrt nach Veits­höch­heim aus­klin­gen ließen.